Chronik


2015

45. NVS-Hauptversammlung, 6. März 2015, KV-Zentrum St. Gallen.

Rücktritt von Pia Hollenstein, Gerda Weder, Dorothée Steiger aus dem NVS Vorstand. Gerda Weder danken wir für ihren 8jährigen Einsatz, besonders im praktischen Naturschutz und ihren Einsatz für die Jugendgruppe; Dorothée Steiger verdanken wir ihr 7jähriges Engagement, besonders als Aktuarin. Und Pia Hollenstein danken wir für ihren Einsatz im letzten Jahr und den vielen neuen Impulsen. 

Stefanie Kollmann und Thomas Brunner werden als neue NVS-Vorstandsmitglieder gewählt.

Der Vortrag von Ueli Rehsteiner, Direktor des Bündner Naturmuseums, zum Thema „Die Tierwelt der Extremadura Spaniens“ fand grossen Anklang und begeisterte innert Minuten. 

Ein besonderer Dank geht wieder an die Familie Koegler für die schöne, frühlingshafte Dekoration im Saal.

07.03.2015 – Exkursion zum Mauerläufer unter der Leitung von Franz Blöchlinger. 

14.3.2015 – Jahreszeitbezogene Bepflanzungen und ihre Eigenheiten. 

25.4.2015 – Essbare Frühlingspflanzen mit Tanja Zimmermann.

07.5.2015 – Ökomarkt. 

05.6.2015 – Traditionelle Veranstaltung mit den Landwirten, Besichtigung ARA Hofen und Fernwärmebetrieb der SAK.

28.6.2015 – Flusswanderung vom Wattbach zur Sitter.

22.8.2015 – Tag der offenen Tür im NVS Naturgarten Freibergweg.

12.9.2015 – Ein Rundgang durch städtische Grünanlagen.

19.9.2015 – Herbstarbeiten im Hubermoos.

10.10.2015 – Wanderung entlang der Steinach unter der Leitung von Robert Schmid.

05.12.2015 – Chlausfeier im Höchsterwald.


2014

44. NVS-Hauptversammlung, 14. März 2014, KV-Zentrum St. Gallen

Anwesend circa 95 Mitglieder.

Rücktritt von Thomas Schwager nach 5 Jahren. Er war Mitglied des Gemeinderates und unser Bindeglied zwischen Parlament und NVS. Er engagierte sich sehr. Wir danken ihm herzlich für seine Arbeit.

Pia Hollenstein wird neu in den Vorstand gewählt und Veronika Meyer stellt sich für ein Schnupperjahr zur Verfügung.

Urs Meier wird als Ehrenmitglied mit viel Applaus gewählt. Seit über 30 Jahren ist er aktiv beim NVS dabei.

Elda Heiniger wird für 10 Jahre Mitarbeit im Vorstand geehrt.

Bruno Eicher überbringt die besten Grüsse von der Bäuerlichen Vereinigung St. Gallen-Gossau.

Ein besonderer Dank geht wieder an die Familie Koegler für die schöne, frühlingshafte Dekoration im Saal.

2. Teil: Hans Oettli präsentierte uns eine wunderschöne Diashow mit eindrücklichen Bildern aus dem Gebiet Kapf, Kapfwald und Drei Weihern. Seine Tieraufnahmen sind einfach super.

29.4.14 Vogelwelt Ochsenweid mit Franz Blöchlinger und Robert Kull.

15.5.14 Oekomarkt.

17.5.14 Traditionelle Zusammenkunft mit den Landwirten, Besichtigung des Betriebes von Rico Lehmann mit Anbau von Beeren- und Obstkulturen in Bernhardzell.

27.6.14 Glühwürmchenausflug nach Schaffhausen.

17.8.14 Tag der offenen Tür im Naturgarten.

20.9.14 Essbare Beeren mit Tanja Zimmermann.

20.9.14 Herbstarbeiten im Hubermoos.

26.11.14 „Auf dem Weg zu einem neuen Naturmuseum mit Dr. Toni Bürgin“, Info-Abend.

20.12.14 Waldweihnacht.

Die Bachoffenlegung im Tal der Demut wird konkret.

Martin Koegler legt ein Trockenbiotop zum Schutz der Zauneidechsen in der Waldau an.


2013

43. NVS-Hauptversammlung, 8.3.2013, KV-Zentrum St. Gallen.

Anwesend circa 96 Mitglieder.

Rücktritt von Peter Hueberli nach 5 Jahren. Er betreute die Arbeitsgruppe Bau und Planung und war auch als Vizepräsident tätig.

Ehrung von Robert 10 Jahre Präsident und Ursi 10 Jahre Sekretariat.

Resolution Breitfeld: Am 8.6.13 findet in der AFG-Arena ein Konzert der Toten Hosen statt. Die Organisatoren rechnen mit den Parkplätzen im Breitfeld.

Toni Bürgin bedankt sich für die Unterstützung im Zusammenhang mit dem Naturmuseum.

HV 2. Teil: "Lasst die Flüsse fliessen" Vortrag von Gewässerbiologe Dr. Lukas Indermaur

Kanalisierte Flüsse, wie den Alpenrhein und den letzten frei fliessenden Fluss in Mitteleuropa, dem Tagliamento.

23.2.13 Wintergäste am Bodensee mit Franz Blöchlinger.

20.4.13 Exkursion Naturschutzgebiet Espel.

28.5.13 Vogelwelt und Naturwerte im Gründenholz und Breitfeld.

01.6.13 Tratitionelle Zusammenkunft mit den Landwirten, Besichtigung der EMPA.

05.6.13 Eindunkeln im Naturgarten.

18.8.13 Flusswanderung vom Wattbach zur Sitter.

Bildweiher 30 Jahre alt!

Segler-Siedlung im Tröckneturm.

Ein Erfolg für den NVS. Es wird die Bachoffenlegung im Tal der Demut mit Beteiligung des NVS voran getrieben.

Im Oberbergmoos wurde der Kammmolch wieder entdeckt. Diese Tierart galt rund um die Militäranlagen im Breitfeld und auf Neuchlen/Anschwilen als ausgestorben.

Schleiereule im aufgehängten Eulenkasten im neuen Schafstall beim Ort Oberberg!

Franz Blöchlinger entdeckte einen Mauerläufer am SOB-Viadukt!


2012

42. NVS-Hauptversammlung, 2.3.2012, KV Zentrum St. Gallen.

Anwesend circa 100 Mitglieder.

Statutenänderung: Anträge müssen bis 4 Wochen vor der HV schriftlich eingereicht werden (Art. 16); zudem wird im Art. 1 „politisch unabhängig“ eingefügt.

Xaver Nideröst wird mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Xaver arbeitet seit 2003 mit grossem Einsatz in der Arbeitsgruppe Breitfeld und in vielen anderen Gebieten. Herzlichen Dank!

Alice Gälli unsere Kassierin wird einstimmig in den Vorstand gewählt.

Herzlichen Dank an Hans Oettli für die wunderschönen Fotos für die SNN (10 Jahre).

Dieses Jahr wird der NVS-Preis an Herrn Christoph Bücheler, Leiter des Gartenbauamtes der Stadt St. Gallen, vergeben. Vielen Dank für die grosse Unterstützung für den NVS.

Toni Bürgin stellt den Neubau des Naturmuseums vor ( Abstimmung 25.11.12).

HV 2. Teil: Vortrag von Marco Huwiler: Mit grosser Begeisterung und Kompetenz referierte er über die Entstehung des Projekts Geothermiekraftwerk der Stadt St. Gallen.

19. Februar: Exkursion Wasservögel am Bodensee mit Franz Blöchlinger.

28. Mai: Traditionelle Zusammenkunft mit den Landwirten: Wanderung ins Hudelmoos und Rösslifahrt zu der Christbaumzucht von Herr Zürcher.

24. Juni: 20 Jahre NVS Naturgarten; Führung mit Hans Städeli, Biologe, zum Thema Fremdbestäubung.

17. August: Fledermäuse über Drei Weihern mit Hansruedi Vögeli.


2011

41. NVS-Hauptversammlung , 4.3.2011 KV Zentrum St. Gallen.

Anwesend circa 100 Mitglieder mit Stadtrat Fredy Brunner.

Einen fulminanten Anfang machte Etrit Hasler mit seinem Poetry Slam. Er malte unsere Welt in giftgrünen und dunkelgrauen Tönen.

Vreni Lerche und Peter Michel, unsere langjährigen Arbeitsgruppenleiter, werden mit grossem Applaus zu Ehrenmitglieder ernannt.

Vreni Lerche ist seit 1988 Mitglied des NVS und hat verschiedene Tätigkeiten im Verein. Sie ist Arbeitsgruppenleiterin, betreut Nistkästen und ist im SNN Redaktionsteam tätig.

Auch Peter Michel arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen vor allem in Abtwil und betreut den Hohfirstweiher. Er und sein Motormäher sind in fast allen Schutzgebieten sehr gefragt.

HU Stettler stellte zwei Anträge, auf die eingetreten wurde.

Nein Parole zur städtischen Abstimmung Neugestaltung von Marktplatz / Bohl und Fr. 2 500.-- Unterstützungsbeitrag falls die Versammlung die Nein Parole annimmt. Beide Anträge wurden von der HV angenommen obwohl der Vorstand dagegen war.

2. Teil der HV: Naturschutz und Openair – Gegner oder Partner ?

Podiumsdiskussion mit Sabine Bianchi, Alfred Kömme, Christian Zinsli und Robert Schmid / Moderation Peter Hüberli.

Dieses Thema stellt sich jedes Jahr wieder. Naturschutz und Openair lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Franz Blöchlinger schockte die HV mit einem Sack Abfall welchen er am Rande des Geländes auf einem 5 x 5 m grossen Waldstück zusammen gelesen hat. Was uns zeigt, dass die Nachreinigung sehr schlecht funktioniert.

Auf die kritischen Fragen seitens des NVS konterten die Vertreter des Openairs mit den Fortschritten welche im Bereich der Oekologie gemacht worden sind.

In seinem Schlusswort gab Christian Zinsli seiner Freude Ausdruck, dass wieder einmal klar geworden ist, dass die HV oberstes Organ des NVS ist.

8. Mai 2011: Vogelexkursion mit Franz Blöchlinger ins Bannriet, SG Rheintal.

12. Mai 2011: Oekomarkt mit Thema Wald.

18. Juni 2011: Traditionelle Zusammenkunft mit den Landwirten. Informationsveranstaltung über das Gartenbauamt mit Herr Bücheler im Botanischen Garten.

10. Juli 2011: Tag der offenen Tür im NVS Naturgarten. Helena Högger stellte Wildkräuter vor und gab Tipps für die Gesundheit und Küche.

21. August 2011: Flusswanderung.

26. Oktober 2011: Sternwartenbesuch , Unterer Brand.


2010

40. NVS Hauptversammlung, 5.3.2010, KV Zentrum St. Gallen.

Anwesend 132 Personen.

Martin Koegler, unser Vorstandsmitglied wird mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Für seinen „unbezahlbaren“ Einsatz seit 1986, den er mit seiner Familie leistet, danken wir ihm herzlich. Wir sind sehr froh über sein grosses Wissen sowohl in der Ornithologie als auch in der Pflanzen- und Tierwelt. Wenn wir ein Problem haben weiss Martin immer weiter und hilft uns.

Erstmals dieses Jahr vergibt der NVS einen Ehrenpreis an Elisabeth Beéry. Als treues Mitglied und Stadträtin hat sie immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und vertritt unsere Interessen in der Stadt. Herzlichen Dank!

Thomas Schwager schlägt vor eine beschränkte Anzahl Inserate in den SNN zuzulassen. Er sieht zwei Seiten vor, welche jährlich Einnahmen von Fr. 8000.-- ermöglichen. Die Mehrheit der Mitglieder stimmt dafür.

2. Teil der HV: Hans Oettli führt uns mit wunderbaren Dias durch die Vogelwelt des Schutzgebietes Dreilinden/Notkersegg. Wir sind begeistert von den schönen Aufnahmen und bedanken uns mit einem langen Applaus.

8.1.2010: Neujahrsbegrüssung im Waaghaus zum 40-jährigen Bestehen des NVS. 1. Teil Diskussion Neugestaltung Marktplatz/Bohl. 2. Teil Nachtessen im Hotel Ekkehard.

20.2.2010: Besichtigung der Eisvogelwand mit Power Point - Präsentation von Franz Blöchlinger.

29.5.2010: Vorstands- und Arbeitsgruppenmitglieder - Ausflug ins Bangserriet mit Franz Blöchlinger und Vreni Lerche.

3.7.2010: Vorstand, Ehrenmitglieder und Redaktionsteam werden von Christian Zinsli zum Geburtstagsfest bei Guido Hoegger eingeladen. Rückblick auf 40 Jahre NVS.

24.9.-1.10.2010: Kunstwerke im Stadtpark zu den Themen Natur, Luft, Erde und Wasser, hergestellt durch Teilnehmer/innen der Schule für Gestaltung.

12.11.2010: Vernissage im Waaghaus mit Werken von NVS- Mitglieder/innen 17 Künstler/innen stellen Bilder und Fotos zum Thema Natur aus.

18.11.2010: 500. Vorstandssitzung im Sistar mit anschliessendem Abendessen für alle jetzigen und ehemaligen Vorstandsmitglieder.


2009

39. NVS Hauptversammlung, 6. März 2009, KV Zentrum, St. Gallen.

Anwesend 110 Personen.

Thomas Schwager wird neu in den Vorstand gewählt. Er ist seit 20 Jahren „Stadt St. Galler“ und Mitglied des Stadtparlaments. Mit Thomas Schwager ist damit die direkte Verbindung zur Stadtpolitik weiterhin gewährleistet, nachdem Robert Schmid wegen Wohnungswechsel nach Rorschacherberg aus dem Gemeindeparlament austreten musste.

Manette Zwissler verlässt den Vorstand nach 8 Jahren. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Natur und den NVS wird herzlich verdankt.

Robert Schmid ist 20 Jahre Vorstandsmitglied und seit 2003 Präsident. Wir danken Ihm herzlich für seinen grossen Einsatz.

Martin Koegler wurde zum NVS-Ehrenmitgliedern ernannt.

2. Teil der HV: Sehr interessantes und informatives Referat von Urs Tester, Geschäftsleitung Pro Natura, zum Thema „Die Raubtiere kehren in die Schweiz zurück“. Anschliessend hitzige Diskussion mit Nationalrat Elmar Bigger, einem vehementen Gegner.

Neupositionierung von Bau und Planung: Anstelle von rechtlichen Interventionen bei Projekten (Einsprachen) tritt die politische Arbeit in den Vordergrund. Als erstes Thema wird die Gruppe Bau und Planung die Umgestaltung des Marktplatzes kritisch begleiten.


2008

38. NVS Hauptversammlung, 7. März 2008, KV-Zentrum, St. Gallen.

Anwesend 103 Personen.

Gerda Weder wird neu in den Vorstand gewählt.

Franz Blöchlinger und Guido Hoegger werden Ehrenmitglieder.

Franz ist seit 1981 NVS-Mitglied und heute ein ausgewiesener Vollblutpraktiker. Als Leiter der Fachstelle Schutzgebiete West, als Arbeitsgruppenleiter im Schutzgebiet Tobelweiher und im Amphibienschutz ist Franz immer vorne dabei.

Guido Hoegger verlässt den Vorstand nach 10 Jahren. Er war zeitweise Protokollführer, Exkursionsleiter und hat überall mitgeholfen wo er seine vielen Talente anwenden konnte.

Statutenanpassung: Die Statuten des NVS stammen aus dem Jahr 1976. Nach der Abschaffung des Verbandsbeschwerderechts in der kantonalen Abstimmung vom 17.6.07 wurde eine Statutenanpassung notwendig.

2. Teil der HV: Kurzreferat von Stadtpräsident Thomas Scheitlin "NVS Bedeutung und Stellenwert für die Stadt St. Gallen".

Ein neues Naturmuseum ist beim Botanischen Garten geplant.

Aktionstag am Bildweiher mit Exkursionen und Informationen.

Naturgarten Schmetterlingsausstellung von Martin Koegler.


2007

37. NVS Hauptversammlung, 2. März 2007, KV-Zentrum, St. Gallen.

Anwesend 106 Personen.

Marlies Wüger und Edi Jenni sind aus dem Vorstand zurückgetreten.

Mit Marlies Wüger verliert der Vorstand nach 12 Jahren ein treues und sehr wichtiges Mitglied. Sie ist seit 28 Jahren im Verein überall aktiv dabei und hatte auch den Versand der SN Nachrichten seit Jahren organisiert und geleitet. Marlies bleibt uns im SNN Redaktionsteam, für das Nistkastengebiet Botanischer Garten und für die Amphibienrettung Kesselhalde/Hüttenwies erhalten. 

Marlies Wüger wird Ehrenmitglied. 

Edi Jenni hat als Vorstandsmiglied während 4 Jahren die Vereinskasse zuverlässig geführt und stellt sich nun dem NVS als Revisor zur Verfügung.

Robert Schmid wird für weitere 3 Jahre als Präsident gewählt.

Dorothée Steiger und Barbara Schibler werden nach einem "Schnupperjahr" neu in den Vorstand gewählt.

Gerda Weder stellt sich für ein Schnupperjahr zur Verfügung.

2.Teil der HV: Vortrag von Christian Zinsli "Die Bedeutung naturnaher Flächen bei den Schulhäusern".

17. Juni 2007: Abstimmungskampf verloren! Das Verbandsbeschwerderecht wird im Kanton St. Gallen abgeschafft. Riesenenttäuschung!

2007 wird zum Jahr der Mitgliederwerbung ernannt. Der NVS ist vier Mal in der Innenstadt mit einem Stand vertreten. Da es sich gezeigt hat, dass die Mitgliederzahl direkt mit dem politischen Einfluss in Zusammenhang steht, soll alles daran gesetzt werden diese bei mindestens 3000 zu halten.


2006

36. NVS-Hauptversammlung, Freitag, 3. März 2006, KV-Zentrum, St. Gallen.

Robert Schmid bedankt sich bei Fotograf Hans Oettli für die Ausstellung seiner Naturfotos.

Martin Koegler ist 20 Jahre im Vorstand. Wir danken ihm herzlich für seinen riesigen Einsatz.

Kaspar Sprenger ist als Revisor und bei Bau und Planung zurückgetreten.

Gérard van Grinsven hört auch auf bei Bau und Planung. Beide haben in diesem wichtigen Ressort viel geleistet.

Peter Hueberli wird neu in den Vorstand gewählt und übernimmt die Arbeitsgruppe Bau und Planung.

Dank der letztjährigen Briefaktion konnten wir 2 neue Vorstandsmitglieder finden.

Barbara Schibler und Dorothée Steiger stellen sich für ein "Schnupperjahr" zur Verfügung.

2. Teil der HV: Vortrag von Richard Hollenstein, Leiter Fachstelle Obstbau des Kantons St. Gallen "Feuerbrand geht uns alle an".

Ein Schwerpunkt des NVS bestand darin die Abschaffung des Verbandsbeschwerderechts zu verhindern. Der NVS hat das Referendum ergriffen und in kurzer Zeit 9000 Unterschriften gesammelt. Dabei verlief die Zusammenarbeit mit dem WWF, Pro Natura und dem Heimatschutz erfreulich.

Die Vernichtung eines Kleinbiotops bei der Umgestaltung des Realschulzentrums Buchental wurde vom NVS sehr bedauert. Die zuständige Stadträtin versicherte uns, dass in Zukunft die Umgebungsgestaltung sorgsamer geplant werde.

Die Bau- und Planungsgruppe arbeitete erfolgreich und wird bei der Stadt als Partner im Dienste der Natur wahrgenommen. Sie konnte auch diverse Erfolge verbuchen, z.B. die Rückführung des Waldrandes bei der Kinderfestwiese in den alten Zustand.

Trotz des Internet-Auftritts des NVS und der SNN online ist der Wunsch nach den SN Nachrichten in Heftform nach wie vor gross. Die Heftform wird erhalten bleiben.

Auf den Aussichtsturm auf dem Freudenberg können wir verzichten.


2005

35. NVS-Hauptversammlung, 4. März 2005, KV-Zentrum, St. Gallen.

Ulla Koegler tritt aus dem Vorstand zurück.

Sie hatte den Neuaufbau der Buchhaltung und der Mitgliederdatei übernommen und mit grossem Einsatz die Daten auf das neue PC-System übertragen.

Das Votum von Christian Zinsli zur Resolution gegen die Abschaffung des kantonalen Verbandsbeschwerderechts wird einstimmig angenommen.

2. Teil der HV: Vortrag von Thomas Bichsel über Hornissen mit Film " Keine Angst vor den grossen Brummern".

Der massiv verbesserte Schutz von Stadt- und Kantonsschulpark hat zweifellos dem Volkswillen nach der Abstimmung zum Erweiterungsbau des Kunstmuseums Rechnung getragen.

Noch lange in Erinnerung bleiben wird uns die Briefaktion an unsere über 3000 Mitglieder. Wir waren überrascht von den vielen positiven Rückmeldungen die klar zum Ausdruck bringen, dass der NVS geschätzt und gebraucht wird.


2004

34. NVS-Hauptversammlung, 5. März 2004, KV-Zentrum, St. Gallen.

Robert Schmid schaut auf ein bewegtes und arbeitsintensives 1. Amtsjahr als Präsident zurück.

Die Vorstandsmitglieder Margrit Fürer und Christian Trionfini verlassen den Vorstand.

Christian Trionfini ist nach dem Tod von Arthur Stehrenberger als Vorstandsmitglied eingesprungen und hat für 2 Jahre die Arbeit in der Gruppe Bau und Planung übernommen und dem NVS wertvolle Dienste erwiesen. 

Margrit Fürer tritt nach 15 Jahren im Vorstand zurück. Sie wird Ehrenmitglied.

Die Chronik über Zeitungsartikelausschnitte über den NVS hat Margrit Fürer viele Jahre gewissenhaft durchgeführt. Fast überall, auch wo mit den Händen gearbeitet wurde, war sie dabei. Ein paar Jahre hat Margrit auch das SNN Redaktionsteam und den Versand geleitet. Margrit Fürer wird dem NVS bei der Betreuung des Nistkastengebietes Kapf/Freudenberg und im Amphibienschutz erhalten bleiben.

Reto Voneschen wird auch Ehrenmitglied. Er war 7 Jahre im Vorstand und hat viel geleistet. Er ist auch immer noch sehr engagiert im praktischen Naturschutz als Leiter der Arbeitsgruppen Schutzgebiete, in der Amphibienrettung und in der Presse.

Robert Schmid wird für drei weitere Jahre als Präsident gewählt.

Edi Jenni und Elda Heiniger werden neu in den Vorstand gewählt.

Elda Heiniger stellt sich als Tochter von Ehrenmitglied Silvio Stocker vor. Sie möchte sich mit der Heckenbetreuung befassen und in der SNN Redaktion mitarbeiten.

Robert Schmid stellt den Internetauftritt des NVS vor und dankt Gabi Spörri für die grosse Arbeit.

2. Teil der HV: Diavortrag von Herbert Maeder " Aus meinem Bergsteigerleben".

Für die Stadtparlamentswahlen wurden die Kandidaten zu schriftlichen Stellungsnahmen eingeladen. Der NVS machte dementsprechend Wahlvorschläge.

Sehr wichtig für den Verein war auch der Schutz des Stadtparks. Neu gehört er nun zur Schutzzone S.

Immer wieder müssen neue Helfer für die Arbeitsgruppen gesucht werden. Für Christian Trionfini wird dringend ein Ersatz gesucht für die Gruppe Bau und Planung.


2003

Die 33. NVS-Hauptversammlung findet am 14. Februar im KV-Zentrum statt. 

Wieder hat die Versammlung Ersatzwahlen zu tätigen. Nach dem plötzlichen Rücktritt von Elisabeth Widmer steht der Verein ohne Co-Präsidium da. 

Der noch verbliebene Co-Präsident Robert Schmid wird zum Präsidenten gewählt. Nach 10 Jahren Zugehörigkeit zum Vorstand verlässt Stefan Buob die Vereinsführung. Er wird unter Verdankung seiner Dienste zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfall zum Ehrenmitglied wird der begnadete NVS-Fotograf Hans Oettli gewählt. Guido Hoegger kehrt als neues Mitglied in den Vorstand zurück. 

Neu in den Vorstand wird auch Ulla Koegler gewählt. Sie übernimmt das Amt der Kassierin. 

Im 2. Teil der Versammlung wird ein Podiumsgespräch zum Thema "Erweiterungsbau des Kunstmuseums im Stadtpark" durchgeführt. Der NVS wird als Gegner dieses Vorhabens, federführend den Abstimmungskampf im Hinblick auf die Abstimmung vom 18. Mai führen. 

Der Mitgliederbestand per 1.1.2003 beträgt 3095. 

Der NVS präsentiert ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm zum Wasserjahr 2003. 

18. Mai: Der NVS geht als grosser Sieger aus der Abstimmung über das Kunstmuseum hervor. Mit 12’621 Nein zu 9’852 Ja folgte der Souverän der Nein-Parole des Naturschutzvereins. 

Der NVS schafft einen neuen Motormäher an. Er wird zur Pflege der Naturschutzgebiete eingesetzt. 

Der NVS beteiligt sich mit einer Exkursion am Erlebnistag an der Glatt. 

Gegen 100 Personen folgten der NVS-Einladung zu einer Veranstaltung zum Thema "Weihnachten am Wasser". Die Wanderung durch den Advent führte durch die Mühlenenschlucht und über Dreilinden.


2002

Die 32. NVS-Hauptversammlung findet am 15. Februar im KV-Zentrum statt. Naturwissenschafterin Iris Scholl ist Gastreferentin und berichtet eindrucksvoll über den Schutz der Alpen- und Mauersegler. 

Die Versammlung ernennt das frühere NVS-Vorstandsmitglied Paulina Jost zum Ehrenmitglied, dies auch als Dank für ihre jahrelangen literarischen Beiträge in die Naturschutznachrichten. 

Der NVS-Vorstand verlor im Jahre 2001 seinen Co-Präsidenten Arthur Stehrenberger durch seinen plötzlichen Tod. Im Verlaufe des gleichen Jahres verliessen vier weitere Mitglieder den Vorstand: Guido Hoegger, Christian Liner, Claudia Hunziker und Co-Präsident Theo Riedmann. 

Die HV 2002 wählt das frühere Vorstandsmitglied Christian Trionfini erneut in den Vorstand. Er übernimmt die Aufgaben von Arthur Stehrenberger im Sektor "Bau und Planung". Vorstandsmitglied Robert Schmid wird zum neuen Co-Präsidenten gewählt. Er führt nun zusammen mit Elisabeth Widmer die Geschicke des Vereins. 

Der NVS führt zusammen mit den "Freunden des Botanischen Gartens" im Juni ein Gartenfest durch.

Der Tag der offenen Tür im NVS-Naturgarten ist dem Thema "Bachblüten" gewidmet. 

Gérard van Grinsven, Kaspar Sprenger und Reto Voneschen unterstützen Christian Trionfini im Ausschuss "Bau und Planung". 

Der NVS-Vorstand sagt Nein zum vorgesehenen Erweiterungsbau des Kunstmuseums im Stadtpark, da auf die seinerzeitigen NVS-Bedingungen nicht eingegangen wurde. 

Der Ausschuss "Arbeitsgruppen / Schutzgebiete" schafft es, die vakanten Stellen der Arbeitsgruppenleiter neu zu besetzen. 

Die NWG als neue Besitzerin des Wenigerweihers überarbeitet ihr ursprüngliches Projekt "Wenigerweiher plus", nachdem aus Naturschutzkreisen Kritik laut wurde. Konstruktive Gespräche führen auch zu einer Verständigung mit dem NVS. 

Botanischer Garten und NVS laden zu einer Feldbegehung zum Thema Hecken ein. Stefan Buob führt durch das Gebiet Freudenberg-Kapf. 

Christian Trionfini führt an einer NVS-Veranstaltung zum Thema "Naturnahe Waldbewirtschaftung" durch den Hätterenwald. 

Der NVS-Vorstand lädt ehemalige Vorstandsmitglieder am 28. Juni zu seiner 400. Sitzung ein. 

Der NVS beteiligt sich am 31. August im Raum St. Georgen am St.Galler Waldfest. 

Der NVS erhebt Einsprache gegen eine Beschneiungsanlage auf der Beckenhalde. Die Einsprache wird in der Folge abgewiesen. 

Der NVS kritisiert den Planungsvorgang beim Bau des Casinos auf dem Areal Adlerberg und beanstandet einmal mehr Unzulänglichkeiten in Sachen Umweltschutz und Open-Air. 

Der NVS verlangt, dass bei einer Realisierung des neuen Fussballstadions auf dem Breitfeld nicht parkiert werden darf. 

Der NVS nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Stadtrat gewillt ist, die drei Schutzobjekte Bergbach-, Tobel- und Wolfgangweiher zu sanieren. 

NVS-Co-Präsidentin Elisabeth Widmer tritt im Dezember aus dem Vorstand zurück. 


2001

Die 31. NVS-Hauptversammlung findet am 16. Februar im KV-Zentrum statt. Über 150 Mitglieder und Gäste wohnen dieser Versammlung bei. Sie steht ganz im Zeichen des Abschieds von Christian Zinsli. Der Vereinsgründer tritt nach 31 Jahren als Präsident und Vorstandsmitglied zurück. Stadtpräsident Christen, die Landwirte und die Vertretungen der mit dem NVS befreundeten Organisationen danken Christian Zinsli und würdigen seine langjährige Naturschutzarbeit. Als letzte Amtshandlung darf der scheidende Präsident im Auftrag der Hauptversammlung Alt-Stadtrat Erich Ziltener die NVS-Ehrenmitgliedschaft überreichen. 

Theo Riedmann, Claudia Hunziker, Karl Fecker, Manette Zwissler-Reed und Christian Liner werden zu neuen Vorstandsmitgliedern und Arthur Stehrenberger, Elisabeth Widmer und Theo Riedmann ins Co-Präsidium gewählt. Christian Zinsli wird von der Hauptversammlung einstimmig und unter grossem Applaus zum Ehrenpräsidenten des NVS gewählt. 

Der Geehrte verabschiedet sich mit einer wie immer kämpferischen, eindrucksvollen Rede vom Vorstandstisch und dankt nochmals nach allen Seiten für die grosse Unterstützung, die er beim Aufbau des städtischen Naturschutzvereins in all den Jahren erfahren durfte. 

Im NVS-Naturgarten wird eine Trockensteinmauer gebaut. 

Im Gebiet des St.Galler Schulreservates im Freudenbergwald wird der verlandende Teuchelroseweiher wieder instand gestellt. 

Die St.Gallische Naturwissenschaftliche Gesellschaft (NWG) erwirbt den Wenigerweiher zu ihrem Eigentum und plant eine ökologische Aufwertung dieses Schutzgebietes. 

NVS und Bäuerliche Bezirksvereinigung treffen sich gemeinsam zu einer freundschaftlichen Begegnung im Botanischen Garten St.Gallen. 

Der NVS führt zum wiederholten Male die traditionelle Flusswanderung in Thur und Necker durch. 

Am 17. Mai beteiligt sich der NVS zum wiederholten Mal am Oeko-Markt in St.Gallen. 

Arthur Stehrenberger begrüsst am 1. September Christian Meienberger von Pro Natura zu einer NVS-Exkursion ins Goldachtobel. 

Grosse Trauer im NVS: Co-Präsident Arthur Stehrenberger stirbt in der Nacht zum 31. Oktober ganz unerwartet. Der Verein verliert mitten aus seiner Schaffenskraft einen grossen Hoffnungsträger und sieht sich plötzlich wieder grossen Problemen gegenüber.


2000

Die 30. NVS-Hauptversammlung findet am 16. Februar im KV-Zentrum statt. 150 Mitglieder und Gäste wohnen diesem Jubiläum bei. Gastreferent ist Stadtrat und Bauvorstand Erich Ziltener. Er spricht zum Thema "30 Jahre Naturschutz in St.Gallen". Seine tiefgründigen Worte hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Christian Zinsli kündigt offiziell seinen Rücktritt als Vereinspräsident auf die Hauptversammlung 2001 an. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Rückschlag von 7'500 Franken ab. Ein Antrag auf Erhöhung des Mitgliederbeitrages von 10 Fr. auf 15 Fr. findet keine Mehrheit. Die Mitgliederzahl per 1.1.2000 beträgt 3'194. 

Der NVS lädt seine Mitglieder zu einem Wochenende auf der Mettmenalp (GL), dem ältesten Wildschutzreservat der Schweiz ein. 

Im NVS ist man bezüglich einer naturfreundlichen Lösung bei den Burgweihern zuversichtlich. Es scheint sich eine gute Lösung anzubahnen. 

Der NVS freut sich über eine gelungene Bach-Renaturierung in Winkeln. Der Walkebach fliesst 300 Meter lang durch ein neues Bachbett.

Im November erscheint die Nummer 100 der "St.Galler Naturschutznachrichten". Christian Zinsli hält in der besonders festlich gestalteten Ausgabe Rückschau auf die Entwicklung der NVS-Vereinszeitschrift. 

Ab Nr. 101 (25. Jahrgang) werden die "St.Galler Naturschutznachrichten" mit farbigen Umschlagseiten erscheinen. 

Der Vorstand des NVS kommt zu einer ganztägigen Strategiesitzung auf Schloss Wartegg zusammen und berät die Situation im NVS nach dem Ausscheiden von Christian Zinsli. Der Verein soll nach der HV 2001 von einem dreiköpfigen Co-Präsidium geführt werden, dem Arthur Stehrenberger, Elisabeth Widmer und ein an der HV noch neu zu wählendes Vorstandsmitglied angehören sollen. 

Im NVS-Vorstand ist man erleichtert, dass auf Bundesebene ein neuerlicher Vorstoss zur Abschaffung der Verbandsbeschwerde abgewiesen wurde. 

Für die Schutzgebiete Wenigerweiher und Bildweiher sind neue Schutzverordnungen in Vorbereitung.

Im NVS-Vorstand wird das Nein des Volkes zu den drei energiepolitischen Abstimmungsvorlagen des Bundes zu tiefst bedauert. 

Für den Hohfirstweiher wird eine Sanierung in die Wege geleitet. 

Im Gründenwald wird die durch den Sturm "Lothar" in Mitleidenschaft gezogene Nistkastenanlage wieder instand gestellt. 

Die Erwartungen des NVS, Bauordnung und Zonenplan könnten nun nach erfolgten Korrekturen in Kraft gesetzt werden, erfüllen sich auch im Jahre 2000 nicht. 

Die Umstellung im NVS von "Handbetrieb" ins Computerzeitalter kann erfolgreich abgeschlossen werden. 

Die Amphibienschutzmassnahmen an der St. Georgenstrasse im Bereich des Wenigerweihers genügen nach wie vor nicht. Der NVS fordert in einer Eingabe an den Stadtrat endlich konsequentere Massnahmen. 

10 Jahre lang hat unser früheres NVS-Vorstandsmitglied Paulina Jost in über 50 Nummern die "St.Galler Naturschutznachrichten" mit einem ihrer Gedichte bereichert. Ihr letztes Gedicht widmet sie in der 100. Ausgabe der SNN dem scheidenden Präsidenten. 


1999

Die 29. NVS-Hauptversammlung findet am 19. März im KV-Zentrum statt. 102 Personen folgten der Einladung. Eine Diaschau "Natur in St.Gallen" und ein Referat des Vereinspräsidenten zum Thema "Naturschutz in St.Gallen vor der Schwelle ins neue Jahrtausend" bilden einen würdigen Rahmen zu den geschäftlichen Traktanden. Die Jahresrechnung schliesst mit gut 8'000 Franken Gewinn ab. 

Vom 7. bis 9. Mai organisiert der NVS ein vogelkundliches Wochenende. 

Der NVS überlässt die Betreuung des Naturschutzgebietes in der Ziegelei Bruggwald dem Ornithologischen Verein Wittenbach. 

Der NVS-Vorstand nimmt zu einem möglichen Erweiterungsbau des Kunstmuseums im Stadtpark Stellung und stellt Bedingungen auf.

Der NVS beteiligt sich aktiv mit Veranstaltungen am Bodenjahr 1999. 

Am 29. August veranstaltet der NVS im Höchsterwald einen grossen Naturpfad. 

Der NVS (Martin Koegler) montiert beim Werkhof und beim Tröckneturm Nistkästen für die Segler. 

Der NVS bewirkt den Rückzug eines Baugesuches, welches am östlichen Uferbereich des Bildweihers Bauten vorsah. 

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen von NVS und Bäuerlicher Bezirksvereinigung führt Arthur Stehrenberger über 50 Interessierte durch das ökologisch wertvolle Gelände des Waffenplatzes Neuchlen-Anschwilen. 

Am 30. November ist Bruno Manser mit einem Filmvortrag beim NVS zu Gast. 

Frau Ursula Kehl von der GeOs GmbH inventarisiert die über 40 verschiedenen Schutzobjekte des NVS.


1998

Die 28. NVS-Hauptversammlung findet am 20. März im KV-Zentrum statt. 130 Mitglieder sind anwesend. Gastreferent ist Bio-Landwirt Pavel Beco aus Dicken. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Vorschlag von gut 2000 Franken ab. Mit 3'333 Mitgliedern verzeichnet der Verein per 1.1.98 einen neuen Höchststand. Nach 7 Jahren verlässt Reto Voneschen den Vorstand. Ebenfalls treten Edgar Heim und Mo Keist aus der Vereinsführung zurück. Neu in den Vorstand wird Guido Hoegger gewählt. 

Der NVS beschliesst die Ja-Parole zur eidgenössischen Genschutzinitiative. 

NVS-Mitglieder und Jäger pflanzen im Gebiet Gübsenstrasse / Neuhofweg eine Hecke. 

Die diesjährige NVS-Standaktion in der Spisergasse ist dem Thema "Fledermäuse" gewidmet. 

Der 7. Juni ist auch für den NVS ein trauriger Tag. Das Schweizervolk verwirft die Genschutzinitiative. 

Über 100 Besucher am diesjährigen Tag der offenen Tür im NVS-Naturgarten! 


1997

Die 27. NVS-Hauptversammlung findet am 21. März im KV-Zentrum statt und wird von 104 Mitgliedern besucht. Die NVS-Finanzen sind weiterhin gesund. Die Rechnung 1996 schliesst mit einem Vorschlag von knapp 10'000 Franken ab. Pia Hollenstein nach 6 und Reto Wambach nach 2 Jahren treten aus dem Vorstand zurück. Maurus Candrian verliess den Vorstand aus Protest im Verlaufe des Jahres 1996. Neu in den Vorstand wird Mo Keist gewählt. Dr. Toni Bürgin referiert im 2. Teil der Versammlung über das Naturmuseum. 

Pius Braunwalder betreut seit 10 Jahren die NVS-Vogelpflegestation.

Der 8. Juni ist ein grosser Freudentag für den NVS. Bauordnung und Zonenplan werden an einer Volksabstimmung mit 9'083 Nein zu 8'405 Ja abgelehnt. 

Betreffend NVS-Rekurs beim Regierungsrat in Sachen EMPA kommt es zwischen Bauherrschaft und Naturschutzverein zu einem Vergleich. 

Der NVS übernimmt eine Patenschaft für hochstämmige Obstbäume in Häggenschwil. 

Der NVS übernimmt die Betreuung und Pflege des Wolfgangweihers. 

Wasseramseln haben in NVS-Brutkästen an der Sitter drei Bruten mit insgesamt 14 Jungvögeln grossgezogen. 

Die OLMA lehnt eine Forderung des NVS für eine Dachbegrünung der Halle 9 ab. 

Der NVS protestiert gegen die teilweise Betonierung der Huebstrasse. 


1996

Die 26. NVS-Hauptversammlung findet am 22. März und erstmals in der Aula des KV-Zentrums Kreuzbleiche statt. Sie wird von 129 Personen besucht und steht im Zeichen einer Rückschau auf das 2. Europäische Naturschutzjahr und das Jubiläumsjahr "25 Jahre NVS". Der Mitgliederbestand per 1.1.96 kletterte auf die Rekordmarke von 3'300. Das Jahr 1995 war nebst intensiver praktischer Naturschutzarbeit durch ein anspruchsvolles und gut besuchtes Veranstaltungs-Programm geprägt. Elisabeth Eisenhut tritt nach 18 Jahren aus dem Vorstand zurück. Die Hauptversammlung ernennt sie zum Ehrenmitglied. Neu in den Vorstand wird Edgar Heim gewählt. Im 2. Teil der Versammlung referiert Vizepräsident Arthur Stehrenberger über die NVS-Anliegen zu Bauordnung und Zonenplan. 

Im Grossen Gemeinderat wird in erster Lesung Bauordnung und Zonenplan beraten. Das Ergebnis fällt für den NVS enttäuschend aus. 

Der NVS rekurriert nach einem negativen Einspracheentscheid in Sachen EMPA an den Stadtrat. Der Rekurs wird abgewiesen. NVS rekurriert an den Regierungsrat.

Erfolg für den NVS: Der Regierungsrat schützt einen NVS-Rekurs betreffend Gestaltungsplan Böcklinstrasse / Goethestrasse. 

NVS und Botanischer Garten eröffnen die Ausstellung "Natur in Dorf und Stadt". 

Das Feuchtbiotop Waldauweiher wird erweitert und durch eine neue Hecke bereichert.

Besonders grosse Aktivitäten von Martin Koegler für den Seglerschutz in unserer Stadt. 


1995

16. Februar: Die Jubiläums-Hauptversammlung "25 Jahre NVS" findet im grossen Saal des Hotel Ekkehard statt. Ein festliches Programm umrahmt die 25. Hauptversammlung. Es spielt die Jugendmusikschule St. Gallen, es spricht der Stadtammann und Jost Schneider zeigt eine einmalig vertonte Diaschau zum Thema "Natur". 

250 Mitglieder und Gäste wohnen diesem Jubiläumsanlass bei und erleben einen in jeder Beziehung gelungenen Abend im Kreise einer feiernden städtischen Naturschutzgemeinde. 

Zwei verdiente NVS-Naturschutzpraktiker werden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Silvio Stocker und Bernhard Hilber. Christian Egger und René Sonderegger treten aus dem Vorstand zurück. An ihre Stelle wählt die Versammlung Marlies Wüger und Reto Wambach. Christian Zinsli und die übrigen Vorstandsmitglieder werden für eine weitere dreijährige Amtsdauer wiedergewählt. 

Der NVS tritt mit einem neuen Grossplakat "Lasst Schmetterlinge fliegen! - Mach dir die Natur zur Nachbarin!" an die Öffentlichkeit. Weiter sollen 3000 Baumwolltaschen mit dem gleichen Signet unter die Leute gebracht werden. 

Der NVS feiert am Wochenende 1. und 2. Juli zusammen mit dem Botanischen Garten und der Naturschutz-Jugendgruppe ein grosses Geburtstagsfest. Der Grossanlass mit Festwirtschaft im Botanischen Garten vermag zahlreiche Naturfreunde zusammenzuführen.

Die Jubiläen 50 Jahre Botanischer Garten, 30 Jahre Naturschutz-Jugendgruppe und 25 Jahre NVS haben dieses Fest möglich gemacht. 

Der NVS beteiligt sich am erstmals durchgeführten St.Galler Oekomarkt. 

Am 9. Februar feiert der Vorstand im Restaurant Hirschen, St. Fiden, seine 300. Vorstandssitzung. Zahlreiche ehemalige Vorstandskolleginnen und -kollegen und einige Ehrenmitglieder sind der Einladung ebenfalls gefolgt. 

Der NVS-Vorstand lässt sich durch seine beiden Vertreter in der EMD- Umweltkommission über den gegenwärtigen Stand der Naturschutzarbeiten auf dem Gelände des neuen Waffenplatzes Neuchlen-Anschwilen-Breitfeld an Ort und Stelle orientieren. Er zeigt sich über die bisher getroffenen Massnahmen beeindruckt. 

Ein reich befrachtetes NVS-Jubiläumsjahr geht langsam seinem Ende entgegen.


1994

18. März: 24. Hauptversammlung im Hotel Ekkehard. Anwesend sind 124 Mitglieder.

Prof. Dr. Martin Boesch (NVS-Mitglied) und Vorstandsmitglied des St.Gallisch-Appenzellischen Naturschutzbundes (SANB) wird zum Präsidenten des Schweizerischen Bundes für Naturschutz (SBN) gewählt. 

Pierre Walz feiert sein 20-jähriges Jubiläum als vollamtlicher Geschäftsführer des SANB.

Der Regierungsrat weist einen Rekurs des NVS betreffend des Gebietes Burentobel an der Sitter ab und belastet den Naturschutzverein mit namhaften Entscheidgebühren. Im NVS-Vorstand ist der Unmut gegen die Einstellung der Kantonsregierung zum Naturschutz gross. 

Mit Unterstützung des EMD werden in der Ochsenweid an der Sitter neue Amphibienlaichgewässer (besonders für Unken) ausgehoben. 

Im September führt der NVS-Aktionstage durch. Innert 8 Tagen wird zu 6 Veranstaltungen eingeladen. 

Der NVS sagt Ja zur Sanierung des Sonnenhaldenplatzes. In der Volksabstimmung vom 4. Dezember wird diese aus Naturschutzsicht positiv zu wertende Strassenkorrektionsvorlage allerdings verworfen.


1993

19. März: Die 23. Hauptversammlung findet im "Schützengarten" statt und wird von 145 Mitgliedern besucht. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Christian Trionfini (seit 1980) und Gérard von Grinsven (1983) treten zurück. Beide werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. An ihre Stelle rücken Maurus Candrian und Stefan Buob in den Vorstand nach.

Der NVS-Vorstand beschliesst, ein Naturschutzprojekt im Botsberger-Riet in Flawil mit 10’000 Franken zu unterstützen. Das Geld wird dem durch ein Legat geschaffenen NVS-Naturschutzfonds entnommen.

Der NVS geht auf die Strasse. Erstmals führt der NVS beim Vadiandenkmal eine Standaktion zum Thema "Naturnahe Grünflächen" durch. Er wird bei dieser grossflächig gestalteten Präsentation vom städtischen Gartenbauamt unterstützt.

Der NVS lädt auf den 16. November "Greenpeace" zu einem Vortragsabend nach St.Gallen ein. 

Der NVS spricht sich gegen eine Umfahrung Heiligkreuz und gegen eine Südumfahrung aus. Beide städtischen Strassenbauvorlagen werden in der Volksabstimmung vom 26. September deutlich verworfen.

In einer eidgenössischen Volksabstimmung wird die Waffenplatzinitiative verworfen. Der NVS hat zu dieser Vorlage nicht Stellung genommen. Damit steht der Realisierung des Waffenplatzes Neuchlen-Anschwilen-Breitfeld nichts mehr im Wege.

Der St.Galler Botaniker Willi Schatz (NVS-Ehrenmitglied) feiert am 4. Dezember seinen 80. Geburtstag.

Der NVS-Vorstand legt sein Mandat, für den Rütiweiher eine gute Lösung anzustreben, nieder. Er ist über die mangelnde Bereitschaft des Eigentümers, Hand zu einer vertretbaren Lösung zu bieten, enttäuscht. Er bietet seine Mitarbeit weiter an, wenn sich eine ökologisch befriedigende Lösung abzeichnet.

Auf Wunsch von EMD-Gesamtprojektleiter Solenthaler nimmt der NVS mit zwei Vorstandmitgliedern (Reto Voneschen und Maurus Candrian ) Einsitz in der Umweltkommission Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen.


1992

20. März: die 22.Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 146 Mitgliedern besucht. Ernst Walser will sich wieder voll und ganz der Leitung der Naturschutz-Jugendgruppe widmen und verlässt daher den NVS-Vorstand nach einem Jahr Zugehörigkeit. Nach 14 Jahren tritt Josef Märkli aus dem Vorstand zurück und wird zum Ehrenmitglied ernennt. René Sonderegger und Christian Egger heissen die zwei neuen Vorstandsmitglieder. Präsident und übriger Vorstand werden wiedergewählt.

Die Auswirkungen der NVS-Wahlempfehlungen bei den Kantonsratswahlen halten sich in Grenzen.

Naturgarten am Freibergweg: Das Baudepartement des Kantons St.Gallen schliesst am 12. März mit dem NVS einen Pachtvertrag ab. Damit ist der Wunsch des Initianten dieses Naturgartens, NVS-Ehrenmitglied Rolf Dierauer, in Erfüllung gegangen.

Die bäuerliche Bezirksvereinigung St.Gallen sucht den Kontakt zum NVS. Christian Zinsli wird erstmals zur Hauptversammlung der Landwirte eingeladen. In Muolen kommt es zu einer gemeinsamen Veranstaltung.

Erstmals startet der NVS zu einer Grossplakataktion zum Thema "Natur im Siedlungsraum". Die Aktion soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.

Der NVS engagiert sich für eine ökologische Lösung beim Rütiweiher.

Die NVS-Wahlempfehlungen zu den Gemeinderatswahlen vom 6. September fallen erfolgreich aus. Von den 47 empfohlenen Kandidatinnen und Kandidaten werden 30 (!) gewählt, unter ihnen auch die beiden NVS-Vorstandmitglieder Christian Trionfini und neu Maurus Candrian.

Der Stadtrat lehnt eine Eingabe des NVS-Vorstandes für ein verstärktes Engagement der Stadt in Sachen Naturschutz ab. Er ist auch nicht bereit, die jährliche Subvention an den NVS, die seit 1971 500 Franken beträgt, zu erhöhen. Der Vorstand ist enttäuscht und wird sich in den "St.Galler Naturschutznachrichten" und in den Medien vernehmen lassen.

Am 23. November genehmigt das Baudepartement des Kantons St.Gallen die städtische Sitter-Schutzverordnung und setzt sie in Rechtskraft.


1991

22. März: die 21. Hauptversammlung im Kongresshaus "Schützengarten" wird von 134 Mitgliedern besucht. Jürg Frei nach vier, sowie Tony Christen und Suzanne Canini nach je 11 Jahren treten als Vorstandsmitglieder zurück. Tony Christen und Suzanne Canini erhalten die NVS-Ehrenmitgliedschaft. Neu in den Vorstand werden gewählt: Reto Voneschen, Pia Hollenstein und Ernst Walser. Auch der Präsident und die übrigen Vorstandsmitglieder werden für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt.

Dem NVS wird im Gebiet "Tobel" an der Sitter ein neuerstellter Amphibienweiher zur Betreuung übergeben.

Der NVS ist gegen den Bau eines Fussballstadions auf dem Gründenmoos. Das Vorhaben wird denn auch an der Volkabstimmung vom 2. Juni mit (nur) 4'433 Ja zu 15'727 Nein verworfen.

12. Juni: Dieser Tag geht in die NVS-Vereinsgeschichte ein: Der Vorstand feiert im Restaurant Stocken die Aufnahme des 3000. NVS-Mitgliedes. Es ist Herr Norbert Bachmann.

Der NVS erhält von der St.Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft (NWG) 4000 Franken als Geburtstagsgabe. Mit diesem Geld pflanzt der Verein (Projektleiter ist Arthur Stehrenberger) auf Kesswil oberhalb St. Georgen einen vereinseigenen Obstgarten (40 hochstämmige Obstbäume alter Sorten).

Unser NVS-Vorstandsmitglied Pia Hollenstein wird in den Nationalrat gewählt!

Der NVS unterstützt die Naturschutzgruppe Münstertal (GR) mit einem Betrag von 2'000 Franken für ihren erfolgreichen Kampf zur Rettung des Talflusses Rom vor einem Flusskraftwerk.

Unser NVS-Vorstand beschliesst den Abbruch aller Verhandlungen mit dem EMD über den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen.

Am 16. November lässt der NVS dem Stadtrat seine Stellungnahme zu Leitbild, Bauordnung und Zonenplan zukommen.


1990

16. Februar: Jubiläums-Hauptversammlung "20 Jahre NVS" im Kongresshaus "Schützengarten". Die Versammlung wird in einem feierlichen Rahmen durchgeführt und von 260 Mitgliedern besucht. Stadtammann Dr. Heinz Christen überbringt die Grüsse und Glückwünsche des Stadtrates. Johannes Hohl, Koni Frei, Jakob Eugster, Rico Kerschbaumer, Rolf Dierauer und Willi Schatz werden zu NVS-Ehrenmitgliedern ernannt.

Der NVS erhält von den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken (SAK) ein neues Amphibienbiotop am Fusse des Gübsenstausee-Westdammes geschenkt.

Die Freunde des Botanischen Gartens schenken dem NVS zu seinem 20-jährigen Jubiläum einen Lindenbaum. Er wird auf Gitzibühl im Osten der Stadt gepflanzt.

Der NVS zeigt vom 27. April bis 6. Mai im Waaghaussaal eine grosse Fotoausstellung "20 Jahre NVS im Bild".

Der Vorstand des NVS setzt sich mit dem EMD intensiv mit dem geplanten Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen auseinander (zahlreiche Briefwechsel und Verhandlungen).

Im Galgentobel ist ein neuer Amphibienweiher fertiggestellt worden.

Der Rütiweiher oberhalb St. Georgen muss aus Sicherheitsgründen entleert werden. Im NVS ist man über den damit verbundenen ökologischen Verlust beunruhigt.

Grosser NVS-Jubiläumsabend im grossen Saal des Kongresshauses Schützengarten am 27. Oktober. Über 500 Mitglieder und Gäste!

Ab November ist im Naturmuseum eine Vogelschutzausstellung der Schulklasse von Christian Zinsli zu sehen.

An seiner Jahresschlusssitzung blickt der Vorstand mit Genugtuung und Zufriedenheit auf ein reichhaltiges, eindrückliches und gelungenes NVS-Jubiläumsjahr 1990 zurück.


1989

9. März: Die 19. Hauptversammlung findet im Kongresshaus "Schützengarten" statt und wird von 162 Mitgliedern besucht.

Es liegen aus dem Vorstand zwei Rücktritte vor: Erna Walser und Peter Roth. Erna Walser tritt nach 17 Jahren Zugehörigkeit aus der NVS-Vereinsleitung zurück. Sie wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Präsident Christian Zinsli und der übrige Vorstand werden für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Robert Schmid und Margrit Fürer werden neu in den NVS-Vorstand gewählt.

Lehmgrube der Ziegelei Bruggwald: Der Regierungsrat entscheidet einen NVS-Rekurs im 13 Jahre lang dauernden Kampf um ein Stück wertvoller Natur. Wir bekommen zu einen kleinen Teil recht, aber es ist sehr wenig geblieben von dem, was einst war. Der NVS kann nicht zufrieden sein, und die Schutzverordnung über das Ziegeleiareal wird bis auf weiteres nicht mehr sein als ein Stück Papier.

Der NVS erreicht mit einer Einsprache einen nennenswerten Teilerfolg beim Ausbau der Speicherstrasse im Bereich Schülerhaus-Notkersegg.

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen verbessert in ihren Pachtverträgen die Bestimmungen über die Hecken und Waldränder im Sinne des Naturschutzes. Im NVS ist man darüber sehr erfreut.

An der Rorschacherstrasse 79 wird praktisch über Nacht ein stolzer parkartiger Bestand zahlreicher hochstämmiger Bäume gefällt.

Der NVS unterstützt das VCS-Referendum gegen den Ausbau der Kesselhaldenstrasse. 

Der NVS nimmt schriftlich Stellung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bezüglich Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen-Breitfeld.

Der Präsident unseres Naturschutzvereins, Christian Zinsli, erhält einen Anerkennungspreis der Binding-Stiftung. Der Vorstand begleitet ihn am 5.12.89 zur Preisverleihung nach Vaduz.


1988

4. März: Die 18. Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 150 Mitgliedern besucht.

Der NVS empfiehlt 30 Frauen und Männer zur Wahl in den Grossen Rat. 14 der Empfohlenen werden gewählt.

Der NVS bekämpft das Budgetreferendum und sagt Ja zu den verkehrsberuhigenden Massnahmen in der Stadt St.Gallen.

Der NVS bemüht sich um Informationen über den neusten Stand in der Sache Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen. Die Waffenplatzverwaltung verweist ihn an die Stadt.

Für die Gemeinderatswahlen empfiehlt der NVS 31 Männer und 12 Frauen (23 Bisherige und 20 Neue). 30 der 43 Kandidatinnen und Kandidaten werden gewählt. Gewählt wird auch der vom NVS für die Wahl in den Stadtrat unterstützte Erich Ziltener.

Der Vorstand des NVS dankt dem scheidenden Stadtrat und Bauvorstand Werner Pillmeier für die gute Zusammenarbeit.

Am Freitag, 28. Oktober feiert der Vorstand zusammen mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern im Gewölbekeller des Kongresshauses Schützengarten die 200. Vorstandsitzung.


1987

6. März: Die 17. Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 196 Mitgliedern besucht. Für die aus dem Vorstand zurücktretenden Koni Frei und Hansruedi Baetschmann wählt die Versammlung Elisabeth Widmer und Jürg Frei.

Der NVS gibt eine Heckendokumentation heraus. Darin wird zur Situation der Hecken in St.Gallen Stellung genommen. Verfasser ist das NVS-Vorstandsmitglied Gérard van Grinsven.

12. September: Das neue Natur- und Kunstmuseum wird feierlich eröffnet.

Der NVS befürwortet die Rothenturm-Initiative und die Vorlage Bahn 2000.


1986

7. März: Die 16. Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 165 Mitgliedern besucht.

Die beiden langjährigen Vorstands- und Gründungsmitglieder des NVS, Jakob Grob und Kurt Hungerbühler treten zurück. Sie werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Präsident Christian Zinsli und die übrigen Vorstandsmitglieder werden für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt.

Neu in den Vorstand wählt die Versammlung Martin Koegler und Hansruedi Baetschmann.

Der NVS eröffnet bei Pius Braunwalder in Bernhardzell eine Vogelpflegestation.

Die Stadt erklärt sich bereit die St. Georgenstrasse im Bereich des Wenigerweihers ("Bach" bis "Schwarzer Bären") während der Laichzeit der Amphibien nachts für die Dauer von sechs Wochen sperren zu lassen.

Der Vorstand beschliesst den Beitritt des NVS zum Förderverein "Freude des Naturmuseums".


1985

Die 15. Hauptversammlung findet im "Schützengarten" statt. Sie wird von 190 Mitgliedern besucht.

Susanne Schnetzler tritt nach 11-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand zurück. An ihre Stelle wählt die Versammlung Arthur Stehrenberger zum neuen Vorstandsmitglied.

Der NVS startet eine grosse Aktion unter Architekten und Bauherrschaften zum Schutz der Mauersegler in unserer Stadt.

Die Bauverwaltung der Stadt stellt dem NVS im KV-Gebäudekomplex einen Geräteraum zur Verfügung.

Im Waldaugelände reaktiviert der NVS einen Amphibienteich.

Im NVS sorgt man sich um den Zustand unserer Wälder und um den rapiden Rückgang des Bestandes an hochstämmigen Obstbäumen.

1./2. Juli: Weil nun nach jahrelangem Warten der Bildweiher ein rechtmässiges Schutzgebiet geworden ist, wird zusammen mit dem Quartierverein Winkeln ein grosses Bildweiherfest mit Naturlehrpfad gefeiert.

Am 2. Oktober orientiert die Bauverwaltung den NVS über die Zielsetzung einer bevorstehenden Revision der städtischen Bauordnung.

Der NVS verliert seinen Rekurs beim Regierungsrat in der Sache Überbauung Rötelipark. Der Vorstand zeigt sich über die mangelnde Wirksamkeit des städtischen Baumschutzartikels in der Bauordnung bitter enttäuscht.


1984

9. März: die 14. Hauptversammlung wird im "Schützengarten" abgehalten und von 171 Mitgliedern besucht.

Die "St.Galler Naturschutznachrichten" erscheinen ab Nr. 32 mit neuem Signet und in einem neuen grünen Gewand.

Der NVS gibt Wahlempfehlungen zu den Kantonsratswahlen ab. Sein Präsident Christian Zinsli kandidiert nach 12-jähriger Zugehörigkeit zum Grossen Rat nicht mehr.

Entlang des Burgweiherbaches pflanzt der NVS eine Hecke.

Der NVS erstellt im Gebiet Langhalde in Abtwil ein neues Amphibienbiotop. Es dient der Umsiedlung der bedrohten Amphibien aus dem Bereich Bildstrasse-Säntispark.

Der NVS übernimmt auf Wunsch des SANB die Betreuung des Hohfirstweihers oberhalb von Engelburg.

Der NVS unterstützt die Bauverwaltung bei der Erstellung eines Inventars von schützenswerten Naturobjekten.

Der NVS empfiehlt 26 Kandidatinnen und Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen. 20 wurden gewählt! Der Verein dankt dem aus dem Gemeinderat zurückgetretenen Arthur Stehrenberger für seine 14 Jahre lange aktive und zuverlässige Naturschutzpolitik im städtischen Parlament.

Der NVS-Vorstand spricht sich gegen die "Initiative zum Schutz des Klosterbezirks" (Südumfahrung) aus.

Der NVS gibt ein von Josef Märkli verfasstes Amphibienkonzept heraus.


1983

4. März: Die 13. Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 180(!) Mitgliedern besucht. Der Präsident und alle Vorstandsmitglieder stellen sich einer Wiederwahl. Es wird beschlossen, den Vorstand von bisher 11 auf 13 Mitglieder zu erhöhen. Neu in den Vorstand werden Gérard van Grinsven und Peter Roth gewählt.

Die Schutzverordnung "Bildweiher" wird vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt und per 1. Juli 83 in Kraft gesetzt.

Der NVS zeigt in der Eingangshalle des Rathauses eine SBN-Ausstellung zum Thema "UN-KRAUT" und startet damit in sein auf mehrere Jahre angelegtes Rahmenprogramm "Mehr Natur im Siedlungsraum".

Am 1. September tritt das revidierte kantonale Baugesetz in Kraft. Es bringt für den Naturschutz Verbesserungen.

Der Vorstand schafft eine neue interne Vereinsorganisation. Ausführliche Pflichtenhefte regeln die Kompetenzen und Aufgabenbereiche des Vorstands, der Fachausschüsse und Arbeitsgruppen.

Ein Rekurs des NVS gegen eine teilweise Überbauung des Burgweiherbaches wird vom Regierungsrat abgewiesen.

Volksabstimmungen: Der NVS empfiehlt ein Ja zum Natur- und Kunstmuseum in der Stadt St.Gallen und ein Ja zur kantonalen Initiative betreffend der Förderung des öffentlichen Verkehrs.

NVS, Haus- und Grundeigentümerverband und städtische Bauverwaltung organisieren gemeinsam eine Grossaktion zum Thema "Baum- und Heckenschutz".


1982

5. März: Die 12. Hauptversammlung findet im "Schützengarten" statt und wird von 156 Mitgliedern besucht.

Unter dem Motto "Naturschutz in der Gemeinde" gastiert der NVS mit einer Ausstellung, einer Tonbildschau und Diavorträgen vom 26. Februar bis 7. März in Abtwil und Engelburg.

12. Juni: Der gesamte NVS-Vorstand besucht zusammen mit Arbeitsgruppenmitgliedern einen Kurs bei Urs Schwarz in Solothurn.

Gemeinderat und NVS-Ehrenmitglied Arthur Stehrenberger reichen im Gemeinderat eine Motion zum Schutz der Sitterlandschaft ein.

30. August: Frau M. Ottiger ist das 2000. Mitglied im NVS. Im Kellerrestaurant des "Schützengarten" feiert der Vorstand zusammen mit Stadtammann Dr. Heinz Christen, Medienvertretern und der Geehrten dieses freudige Ereignis.

An der Vorstandssitzung vom 12. November im Dufour nehmen als Gäste Stadtrat und Bauvorstand Werner Pillmeier und die Herren Franz Eberhard und Rudolf Friedl von der städtischen Bauverwaltung teil.

Die Schutzverordnung "Hubermoos" wird vom Kanton genehmigt und am 16.3.82 in Kraft gesetzt.

Der NVS pflanzt beim Coop-Gallusmarkt eine grosse Hecke.

Die NVS-Grossveranstaltung "Naturschutz aktiv" vom 26. November im Kongresshaus "Schützengarten" stösst auf reges Interesse. Mit dabei sind auch Stadtammann Christen, Stadtrat Schorer und Gemeinderatspräsidentin Erika Forster.


1981

6. März: Die 11. Hauptversammlung im "Schützengarten" wird von 163(!) Mitgliedern besucht. Koni Frei ersetzt Johannes Hohl im Vereinsvorstand und übernimmt sein Ressort Vogelschutz.

In der Gemeinde Gaiserwald wird eine aus ortsansässigen NVS-Mitgliedern bestehende Arbeitsgruppe gebildet. NVS-Vorstandsmitglied Tony Christen leitet diese Gruppe.

Unterhalb der Kleintieranlage Riedernholz wird ein neuer Amphibienweiher erstellt. Der Bergbachweiher wird dem NVS zur Betreuung übergeben.

Der NVS empfiehlt bei der St.Gallischen Volksinitiative zur Wahrung der Volksrechte in Bezug auf Atomanlagen ein Ja.

Der NVS-Vorstand spricht sich gegen ein "Open air" im Gebiet Tobel an der Sitter aus. Auch lehnt er eine Zivilschutz-Trümmerpiste auf der Ochsenweid entschieden ab.

30. Oktober: Der NVS-Vorstand kommt zu seiner 100. Sitzung zusammen und begeht diese in feierlichem Rahmen im Restaurant Hirschen in St. Fiden.

Im Botanischen Garten wird der neue Vortragssaal feierlich eröffnet (20.11.81). Er geht auf die Initiative von NVS-Vorstandsmitglied Jakob Grob im Gemeinderat zurück.


1980

29. Februar: Die 10. Hauptversammlung steht im Zeichen des zehnjährigen Vereinsjubiläums. Jakob Hinterberger, Christian Zinsli und eine Musikkapelle bestreiten den 2. Teil des Abends (Verlängerung bis 2 Uhr!). 

Wahlen: Aus dem Vorstand treten Hermann Köppel, Paulina Jost und Leni Huber zurück. Neu gewählt werden Christian Trionfini, Tony Christen und Suzanne Canini. Die Versammlung wird von 154 Personen besucht. Jakob Enzler, Josef Rutishauser, Arthur Stehrenberger und Prof. Dr. Hans-Christoph Binswanger werden als erste NVS-Ehrenmitglieder gewählt.

Erstmals gibt der NVS-Empfehlungen für die Kantonsratswahlen ab. NVS-Präsident Christian Zinsli wird für eine dritte Amtsdauer im Kantonsparlament glanzvoll wieder gewählt.

Die Stadt überträgt dem NVS die Pflege des neuen Amphibienbiotops "Hüttenwiesweiher".

Der Verein kauft ein eigenes Fernrohr zum Preis von 1000 Franken.

Am 24. März beschliesst der Vorstand, gegen den Bau eines Zivilschutzzentrums nördlich des Gründenwaldes das Referendum zu ergreifen. Am 9. April überreicht der NVS auf der Stadtkanzlei 3’112 Unterschriften. Die Volksabstimmung am 29. Juni macht den NVS zum Sieger dieser Ausmarchung. Die vom Gemeinderat beschlossene Vorlage wird mit 9’638 Nein gegenüber 5’156 Ja deutlich verworfen.

Der NVS ist bemüht, in der Gemeinde Gaiserwald wertvolle Naturobjekte (Moose, Riedwiesen) unter Schutz zu stellen.

18. Oktober: Der gesamte NVS-Vorstand trifft sich in der Kaserne Herisau. Er wird durch die Waffenplatzverwaltung (Oberstlt.Lipp) über die Pläne eines neuen Waffenplatzes auf Neuchlen-Anschwilen orientiert.

Die NVS-Empfehlungen zu den Gemeinderatswahlen bestätigen die Einflussmöglichkeiten des Naturschutzes auf die Zusammensetzung des Gemeindeparlaments. Alle 14 NVS-empfohlenen Kandidatinnen und Kandidaten werden gewählt, unter ihnen NVS-Ehrenmitglied Arthur Stehrenberger und NVS-Vorstandmitglied Christian Trionfini. Jakob Grob ist für eine weitere Amtsdauer nicht mehr angetreten.


1979

28. Februar: Die 9. Hauptversammlung im Kongresshaus "Schützengarten" wird von 128 Mitgliedern besucht. Das Jahr 1979 steht im Zeichen des Jubiläums "10 Jahre NVS": Tierschau Walter vom Neuchlen-Zoo beim NVS zu Gast, 1. NVS- Naturlehrpfad im Gebiet Freudenberg, Flusswanderung in Thur und Necker, NVS-Wochenende im Münstertal und am 9. November vermag Hans A. Traber mit seinem öffentlichen Filmvortrag im Kongresssaal Schützengarten gegen 700 Besucher anzulocken. Der feierliche Rahmen und viel Prominenz verleihen diesem Grossanlass einen würdigen Jubiläumscharakter.

Der NVS führt den ungezwungenen Monatshöck jeweils am ersten Freitag im Monat im Restaurant Dufour ein.

1979 ist das Jahr der Hecken. Der NVS beteiligt sich an der Hecken-Inventarisierung. Johannes Hohl ist dafür zuständig.

Jakob Grob erreicht mit einer Interpellation im Gemeinderat, dass der NVS von der Bauverwaltung wöchentlich mit einem Bulletin aller Baugesuche bedient wird.

Das Baudepartement des Kantons St.Gallen setzt am 4.9.79 die Schutzverordnung Wenigerweiher in Kraft.


1978

18. Januar: Die 8. Hauptversammlung wird im Kongresshaus Schützengarten durchgeführt und von 120 Mitgliedern besucht. Für die zurücktretenden Paul Brunschwiler und Bruno Früh wählt die Versammlung Elisabeth Eisenhut und Josef Märkli in den Vorstand. Es wird einstimmig beschlossen, die "St.Galler Naturschutznachrichten" definitiv als Mitteilungsblatt des NVS herauszugeben. In einer Konsultativabstimmung spricht sich die Hauptversammlung mit 51 Ja und 17 Nein für die Unterstützung der "Aktion gegen den Splügenanschluss bei der Stadtautobahn" aus.

Der NVS empfiehlt die Burgdorfer Initiative (12 autofreie Sonntage) zur Annahme.

Der NVS sagt ja zum Gemeinderatsbeschluss über die Errichtung der Stiftung "St.Galler Museen" (Volksabstimmung vom 24.9.78).

Eine Schutzverordnung "Bildweiher" im Sinne des NVS ist plötzlich wieder in Frage gestellt. Der Kanton will das Gewässer an 40 Fischer verpachten.

Der Vorstand des NVS beschliesst mit 6:2 Stimmen, das Referendum gegen den neuen städtischen Zonenplan nicht zu ergreifen.

Der Präsident steht in laufendem Kontakt mit der Firma Schmidheiny betreffend einer Naturschutzlösung in der Lehmgrube Bruggwald.

Kontroverse mit dem Gemeinderat Wittenbach bezüglich Zerstörung des Waldrandes beim Hubermoos.


1977

12. Januar: die 7. Hauptversammlung findet im Kongresshaus Schützengarten statt. 77 Mitglieder nehmen daran teil.

Die Versammlung nimmt mit grossem Bedauern vom negativen Ausgang der eidgenössischen Abstimmung zum Raumplanungsgesetz Kenntnis. Ausserdem hat der Stadtrat die Petition zur Erhaltung des Notkerianumparkes abgewiesen. Gegen die Ablehnung der Einsprachen zum Zonenplan rekurriert der Verein an den Regierungsrat. Aufgrund der neuen Statuten werden Präsident und Vorstand erstmals für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt.

Die Vorschläge des NVS zur Gestaltung des Bildweiherareals werden von der Stadt positiv aufgenommen. Mit der Realisierung einer 1. Etappe wird im Frühjahr begonnen.

An der Vorstandssitzung vom 25. Februar wir einstimmig die Herausgabe eines NVS-Mitteilungsblattes beschlossen. Es soll "St.Galler Naturschutznachtrichten" heissen und vorerst probeweise ein Jahr lang erscheinen. Erstausgabe im Mai 1977.

Der Vorstand gründet den Ausschuss "Bau und Planung".

Grossveranstaltung zusammen mit dem SANB im Kongresshaus "Schützengarten" zum Thema "Leben in Kies- und Lehmgruben". Resolution zur Rettung der Lehmgruben Bruggwald verabschiedet.

Der NVS schliesst sich dem Komitee zur Rettung des Fünfländerblickes an.

Der NVS führt in den "City"-Geschäften der Stadt einen grossen naturkundlichen Schaufensterwettbewerb mit eindrucksvollen zoologischen Präparaten durch.

2. Dezember: Der NVS führt im Kongresssaal Schützengarten einen grossen Unterhaltungsabend durch; mehr als 500 Besucherinnen und Besucher!


1976

16. Januar: Die 6. Hauptversammlung findet im Kongresshaus Schützengarten statt und wird von 78 Mitgliedern besucht. Mario Bertschler, der seit der Gründung das Amt des Aktuars bekleidet, tritt zurück. Neu in den Vorstand wählt die Versammlung Hermann Köppel und Paul Brunschwiler. Die HV erteilt dem Vorstand den Auftrag, eine Statutenrevision vorzubereiten.

10.-18. Mai: Wir zeigen im Waaghaus eine Ausstellung zum Thema Raumplanung, dies im Hinblick auf die Eidgenössische Volksabstimmung. Unser Verein vertritt mit Nachdruck die Ja-Parole.

12. September: Es finden die Gemeinderatswahlen statt. Der Vorstand hat 9 Kandidaten empfohlen, die alle ehrenvoll gewählt werden, unter ihnen auch unser Vorstandsmitglied Jakob Grob.

22. September: Der Verein führt im Restaurant Kaufleuten eine ausserordentliche Hauptversammlung durch. Es werden neue Vereinsstatuten beschlossen. Der Name des Vereins wird geändert in: "Naturschutzverein der Stadt St.Gallen und Umgebung" (NVS). Zudem wird der Austritt aus der Ornithologischen Gesellschaft des Kantons St.Gallen und aus der Schweizerischen Ornithologischen Gesellschaft (SOG/PARUS) beschlossen. 

Der Versammlung wohnten 42 Vereinsmitglieder bei.

Der Vorstand gelangt mit einem Schreiben an die Firma Schmidheiny mit dem Ersuchen, die Lehmgrube der Ziegelei Bruggwald nicht aufzuschütten und nicht zu überbauen.


1975

15. Januar: Die 5. Hauptversammlung findet im Kongresshaus Schützengarten statt. Es sind 96 Mitglieder anwesend.

Die Zahl der Vorstandmitglieder wird von 7 auf 11 erhöht. Neu in den Vorstand werden gewählt: Leni Huber, Paulina Jost, Bruno Früh und Johannes Hohl.

Die kantonale Initiative für eine massvolle Energiepolitik, an der auch unser Verein mitbeteiligt ist, wird mit 6048 Unterschriften eingereicht.

Der Vorstand spricht sich gegen eine Verlegung der OLMA auf das Kreuzbleicheareal aus.

Für die praktischen Naturschutzarbeiten wird eine Einsatzgruppe geschaffen.

Das 1000. Mitglied tritt dem Verein bei. Es ist Herr Moritz Nobel aus St.Gallen. Dies wird zum Anlass genommen, die Presse zu einer Medienkonferenz mit Nachtessen einzuladen (Kongresshaus "Schützengarten" / 27.6.75).

Der Verein erhält von der Firma Hausmann-Apotheke gratis eine Adressiermaschine.

Wir sind über die landschaftlichen Veränderungen im Gebiet des Bildweihers beunruhigt. Wir nehmen Kontakt mit der Stadt auf.


1974

16. Januar: Die 4. Hauptversammlung findet im Hotel "Ekkehard" statt. 65 Mitglieder sind anwesend. Kassier Heinz Studer tritt zurück. Als neue Kassierin wird Frau Susanne Schnetzler in den Vorstand gewählt.

Der Wenigerweiher hat kein Wasser mehr. Dieser Zustand beunruhigt den Vorstand. NVS-Gründungsmitglied und Gemeinderat Arthur Stehrenberger reicht im Parlament eine Motion zur Erhaltung des Weihers ein.

Der Verein führt erstmals ein Wochenende durch: Weisstannental-Heitelpass-Calfeisental (Baustelle Gigerwald-Stausee).


1973

16. Januar: Die 3. Hauptversammlung findet im Schützengarten statt. 52 Mitglieder sind der Einladung gefolgt.

Der Verein gibt im Hinblick auf die Volksabstimmung betr. Verbreiterung des Burggrabens die Nein-Parole heraus. Die Abstimmung geht am 4.3.73 in unserem Sinne aus!

Arthur Stehrenberger und Christan Zinsli unterbreiten dem Besitzer der Burgweiher, Herrn Strässle, die Vorstellung des Natur- und Vogelschutzvereins bezüglich einer naturfreundlichen Gestaltung des Burgweiherareals.

Der Verein reicht dem Stadtrat eine von über 10'000 Personen unterzeichnete Petition zur Erhaltung des Notkerianumparkes ein.


1972

12. Januar: Die 2. Hauptversammlung findet im Restaurant Kaufleuten statt und wird von 60 Mitgliedern besucht. Der Vorstand wird von 5 auf 7 Mitglieder erweitert. Neu gewählt werden Sonja Huguenin und Erna Walser-Müller. Die Versammlung räumt dem Vorstand des Recht ein, sich zum Thema Zonenplan vernehmen zu lassen und Empfehlungen zu den Gemeinderatswahlen abgeben zu dürfen. In einer Resolution spricht sich die Hauptversammlung gegen eine Realisierung der Hochrheinschiffahrt aus.

Im Hubermoos können zwei weitere Parzellen durch den SANB käuflich erworben werden.

Am 25. Juni findet im Schulhaus Hebel eine informative Ausstellung über das Schulreservat Altmannenweiher und am Objekt selber eine Führung statt.

Der Vorstand richtet sich an den Regierungsrat des Kantons St.Gallen und fordert einen Schutz des Sitterufers. (Ein Vorstoss, der nie beantwortet wurde!)


1971

22. Januar: Die 1. Hauptversammlung findet im Restaurant Hirschen in St. Fiden statt und wird von 37 Mitgliedern besucht. Dr. Kurt Hungerbühler wird für den zurückgetretenen Otto Johannsen neu in den Vorstand gewählt.

Unser Natur- und Vogelschutzverein engagiert sich für die Erhaltung des Hubermooses (Gemeinde Berg) und stimmt einer Vereinbarung mit dem St.Gallisch-Appenzellischen Naturschutzbund und dem Ornithologischen Verein Wittenbach zum Kauf einer ersten Riedparzelle zu. Wir erklären uns bereit, die Pflege des Gebietes zu übernehmen.

Der Stadtrat beschliesst, dem jungen städtischen Natur- und Vogelschutzverein jährlich eine Subvention von Fr. 500.00 zukommen zu lassen.

Der Verein schafft die ersten Vogelnistkastengebiete (Höchsterwald und Ostfriedhof) und richtet im Winter die ersten Vogelfutterstellen ein.


1970

16. Februar: Gründung des Natur- und Vogelschutzvereins St.Gallen und Umgebung im Restaurant "Peter und Paul" in St.Gallen. Anwesend waren 21 Frauen und Männer. Die Gründungsversammlung wählte Christian Zinsli zum Präsidenten, zudem die Vorstandsmitglieder Jakob Grob, Heinz Studer, Mario Bertschler und Otto Johannsen.

 

26. Mai: Der frischgebackene Verein organisiert eine öffentliche Grossveranstaltung zum Europäischen Naturschutzjahr im grossen Saal des Kongresshauses Schützengarten. Referenten sind Dr. Disteli aus Aarau und Herr Gonzenbach aus Rheineck. Besucherzahl: 105!

 

Der Verein wird Mitglied der Ornithologischen Gesellschaft des Kantons St.Gallen und damit auch der SOG (Schweizerischen Ornithologische Gesellschaft).

Der Vorstand unterstützt die Naturschutz-Jugendgruppe bei den ersten Arbeiten zur Erhaltung des Altmannenweihers als Schulreservat.

 

Am Ende des ersten Vereinsjahres zählt der Verein 135 Mitglieder und verfügt über ein Vermögen von Fr. 289.40.